Die Künstler:

stammt aus der Orgel-stadt Stade; Studium in Hamburg und Venedig. Internationale Konzerttätigkeit. Seit 1995 ist sie Kreiskantorin in Holzminden.

Seit Januar 2007 Domkapellmeister am Hohen Dom, absolvierte Thomas Berning sein Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Detmold in den Jahren 1987 bis 1992. Nach drei Jahren an der Antoniuskirche in Herten (Westf.) ging er im November 1995 als Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg nach Heidelberg an die dortige Jesuitenkirche. 1993 wurde er 1. Preisträger im 1.Internationalen "Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb" in Freiberg (Sachsen). Für seine Interpretationen des Bach´schen Orgelwerks erntete er einhelliges Lob von Publikum und Presse. Von 1996 bis 2006 leitete er eine künstlerische Orgelklasse an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. Seit 2007 ist er Lehrbeauftragter für das Fach Partiturspiel an der Hochschule für Musik Detmold.

Sietze de Vries geb. 1973 erhielt seinen ersten Orgelunterricht von Jaap Niewenhuijse an der Musikschule in Gouda. An der städtischen Musikhochschule in Groningen studierte er bei Johan Beeftink, Jan Jongepier (Improvisation) und Wim van Beek. Im Jahre 1994 schloss er als letzter Student von Wim van Beek sein Studium mit der höchsten Auszeichnung ab.
Das Zeugnis ‘Uitvoerend Musicus’ (Ausführender Musiker mit Konzertdiplom) bekam er 1996 an der Königlichen Musikhochschule Den Haag bei Jos van der Kooy, bei dem er auch Improvisation und Kirchenmusik studierte.
Sietze de Vries ist als konzertierender Organist im Inn- und Ausland sehr aktiv. Seine Konzertreisen führten ihn u.a. nach Deutschland, Österreich, Dänemark, Norwegen, England, Schweiz sowie in die Vereinigten Staaten. Bei zahlreichen renommierten nationalen und internationalen Orgelwettbewerben erhielt er insgesamt 15 Preise, sowohl auf dem Gebiet der Literatur wie auch der Improvisation.
Höhepunkt und zugleich Abschluss seiner Wettbewerbteilnahmen war der erste Preis beim internationalen Improvisationswettbewerb in Haarlem im Jahre 2002, bei dem er auch 1998 und 2000 schon Finalist war.
Sietze de Vries ist als Literaturinterpret aller Stilepochen, aber auch als Improvisator auf mehreren CDs zu hören.
Als Dozent und Komponist ist er im In- und im Ausland sehr gefragt.

Nach dem Besuch der evangelisch-theologischen Seminare in Maulbronn und Blaubeuren begann er 1978 sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, wo Werner Jacob (Orgel), Kenneth Gilbert (Cembalo), Ulrich Süße und Helmut Lachenmann (Komposition) seine Lehrer waren. Weitere Studien folgten bei Luigi Ferdinando Tagliavini in Fribourg/Schweiz (Orgel, Cembalo, Musikwissenschaft).
1987 nahm er seine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Stuttgart auf. Von 1987 bis 1992 lehrte er an der Hochschule für Kirchenmusik in Esslingen, der heutigen Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen. 1991 wurde er zum Professor für Orgel und Leiter der Studienkommisssion Evangelische Kirchenmusik an die Musikhochschule Trossingen berufen.
2007 wurde Christoph Bossert zum Professor für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel und zum Leiter der Abteilung Kirchenmusik und Orgel an die Hochschule für Musik Würzburg berufen.
Bossert widmet sich einer intensiven Konzerttätigkeit. Dazu gehören eine Konzertreise in die USA (1983) und der Orgelzyklus zu Max Reger in Stuttgart und beim Schleswig-Holstein Musikfestival (1987). Als Solist bei bedeutenden Konzertreihen, so in Nürnberg, Kassel, Stuttgart und Haarlem/Niederlande, engagiert er sich besonders für die Aufführung und Interpretation zeitgenössischer Musik. Unter den zahlreichen Einspielungen sind besonders das Projekt einer Gesamteinspielung der Orgelwerke Max Regers an authentischen Instrumenten (Intercord/EMI) sowie die weltweit erste Einspielung von Bachs "Wohltemperiertem Clavier" an Orgeln des 18. Jahrhunderts hervorzuheben. Er erwarb sich Anerkennung als Autor zahlreicher musikwissenschaftlicher Studien und Vorträge sowie als Komponist im Auftrag von Rundfunkanstalten und renommierten Festivals.
1958 geboren, studierte in Arnheim sowie bei Gustav Leonhardt und Marie Claire Alain. Preisträger der Internationalen Orgelwettbewerbe Deventer (1979) und Innsbruck (1986). Professor in Hamburg und Amsterdam. Als Gastprofessor wirkte er bislang in Antwerpen, Dresden, Helsinki, St. Petersburg, Danzig, Stuttgart und Toulouse. Stadt-Organist an der Grote Sint Laurenskerk in Alkmaar, wo er die Van Hagerbeer / Schnitger-Orgel sowie die Van Covelens-Orgel aus 1511 betreut. Weltweite Konzert- und Juroren-Tätigkeit; künstlerischer Leiter des „Orgelfestival Holland”.